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Die falschen Doktrinen
< Römer 8:29-30 >
„Denn die Er ausersehen hat, die hat Er auch
vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild Seines Sohnes, damit dieser
der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Die Er aber vorherbestimmt hat, die
hat Er auch berufen; die Er aber berufen hat, die hat Er auch gerecht gemacht;
die Er aber gerecht gemacht hat, die hat Er auch verherrlicht.“
Dieser Abschnitt sagt uns, dass Gott es vorherbestimmt
hat, die Menschen in Jesus Christus zu retten. Um das zu tun, hat Gott sie in
Christus berufen, diejenigen, die Er berufen hat, gerecht gemacht hat, und diejenigen,
die Er gerecht gemacht hat, verherrlicht hat. Die ganzen Grundlagen der Schrift
werden in Jesus Christus geplant und ausgearbeitet. Das ist es, was uns das
Buch Römer sagt und trotzdem haben viele Theologen und falsche Priester diese
deutliche und einfache Wahrheit in eine einfache Doktrine verwandelt, die aus
ihren eigenen Gedanken und Interessen besteht, und verbreiten sie. Wir werden
unsere Aufmerksamkeit nun darauf richten, wie viele diese Wahrheit missverstehen.
Einige Theologen leiten aus diesem Abschnitt die
fünf Doktrinen ab: 1) Vorherwissen, 2) Vorherbestimmung, 3) die effektive Berufung,
4) das gerecht werden und 5) Verherrlichung. Diese fünf Doktrinen sind als die
„Goldene Kette der Rettung“ bekannt und wurden bei sowohl den Gläubigen als
auch den Ungläubigen gleichermaßen verbreitet. Aber ihre Behauptungen sind voller
Fehler.
Alle fünf Doktrinen sprechen nur davon, was Gott
getan hat, nämlich: „Gott kannte einen bereits, hat ihn bereits ausgewählt,
hat ihn bereits berufen, gerecht gemacht und verherrlicht.“ Aber die Doktrine
der Vorbestimmung ist eine Doktrine, die behauptet, dass Gott diejenigen, die
Er retten würden, bereits vor ihrer Geburt bedingungslos ausgewählt hat. Aber
die biblische Wahrheit der Vorbestimmung lehrt uns, dass Gott die Sünder bereits
zu Seinen Kindern gemacht hat, indem Er sie mit Seiner Lieber überschüttete.
So hat Gott sie ausgewählt, sie berufen, gerecht gemacht und sie verherrlicht.
Der Fehler der theologischen Doktrinen der Vorbestimmung und
der Auswahl
In der christlichen Theologie können wir die „fünf
großen Doktrinen“ des Kalvinismusses, die von John Calvin proklamiert wurden,
finden. Unter ihnen sind die Doktrine der Vorbestimmung und die Doktrine der
Auswahl. In der folgenden Diskussion werde ich die biblischen Fehler dieser
Doktrinen aufzeigen und das Evangelium von Wasser und Geist bezeugen.
Die Doktrine der Auswahl stammt von einem Theologen
namens John Calvin. Natürlich hat Gott von der Auswahl in Jesus Christus lange
vor Calvins Zeit gesprochen, aber seine Doktrine der Auswahl hat viele verwirrt.
Diese falsche Doktrine beschränkt die Liebe Gottes und definiert sie als diskriminierend
und unfair. Grundsätzlich kann man sagen, dass es weder Beschränkungen noch
Grenzen in der Liebe Gottes gibt und somit kann die Doktrine der Vorbestimmung,
die der Liebe Gottes solche Grenzen unterstellt, einfach nur falsch sein. Aber
in Wirklichkeit haben viele Menschen, die heutzutage an Jesus glauben, diese
Doktrine als natürlich und fatalistisch angenommen.
Die Themen dieser Doktrine der Vorbestimmung fingen
an, über viele Gedanken zu herrschen, da die Doktrine auf diejenigen zutrifft,
die gerne philosophieren und somit hat sie über ihre Gedanken geherrscht und
sie dazu gebracht, an sie zu glauben. Die Doktrine behauptet, dass Gott schon
vor der Schöpfung einige Menschen bedingungslos vorherbestimmt und ausgewählt
hat, wohingegen andere vorbestimmt waren, von dieser Auswahl ausgeschlossen
zu sein. Wäre diese Doktrine wahr, hätten die Seelen, die nicht ausgewählt sind,
Grund, sich gegen Gott aufzulehnen und Er würde sich in einen unfairen und voreingenommen
Gott verwandeln.
Wegen dieser Doktrinen gibt es eine große Verwirrung
im heutigen Christentum. Daraus resultiert, dass viele Christen leiden und sich
fragen: „Wurde ich ausgewählt? Wenn Gott mich vor der Schöpfung abgewiesen hat,
warum sollte ich dann an Jesus glauben?“ Letztendlich interessieren sie sich
mehr dafür, ob sie von der Auswahl Gottes angenommen oder ausgeschlossen wurden.
Darum hat die Doktrine der Vorbestimmung soviel Verwirrung unter den Menschen,
die an Jesus glauben, geschaffen, da sie mehr Wert auf die Frage legen, ob sie
ausgewählt wurden, anstatt auf das wahre Evangelium von Wasser und Geist, das
uns von Gott gegeben wurde.
Diese Doktrine hat die Wahrheit des Christentums
in einfach nur eine andere weltliche Religion verwandelt. Aber jetzt ist für
uns die Zeit gekommen, diese falschen Doktrinen mit dem Evangelium, das die
Gerechtigkeit Gottes bezeugt, aus dem Christentum zu treiben. So müssen Sie
zuerst für sich selber herausfinden, ob die Doktrine der Vorbestimmung richtig
ist oder nicht, und von all ihren Sünden erlöst werden, indem Sie das Evangelium
von Wasser und Geist kennen und daran glauben. Diejenigen, die wirklich von
Gott ausgewählt wurden, sind diejenigen, die Seine Gerechtigkeit kennen und
daran glauben.
Die Vorbestimmung und die Auswahl, die von der Wahrheit genannt
werden
In Epheser 1:3-5 steht: „Gelobt sei Gott, der
Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen
Segen im Himmel durch Christus. Denn in Ihm hat Er uns erwählt, ehe der Welt
Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor Ihm sein, sollten; in Seiner
Liebe hat Er uns dazu vorherbestimmt, Seine Kinder zu sein durch Jesus Christus
nach dem Wohlgefallen Seines Willens.“ Die Auswahl, von der in diesem Abschnitt
von Epheser gesprochen wird, ist die Auswahl, die ausgewählt wird „durch
Ihn (Christus) ehe der Welt Grund gelegt war“ (Epheser 1:4). Außerdem sagt
er uns, dass Jesus Christus niemanden von der Ehre der Rettung von der Sünde
ausgeschlossen hat.
Aus diesem Abschnitt müssen wir ermitteln, was
genau an der Doktrine der Vorbestimmung falsch ist. Der grundsätzliche Fehler
dieser Doktrine ist, dass sie sich gegen den Standart der Auswahl Gottes wendet,
der nämlich darauf basiert, dass wer gerettet wird und wer nicht, nicht von
dem Wort Gottes abhängig ist, sondern stattdessen von Seiner willkürlichen und
bedingungslosen Entscheidung.
Wenn wir unseren Glauben an Jesus auf die Logik
einer solch bedingungslosen Vorherbestimmung und Auswahl begründen würden, wie
könnten wir dann jemals mit unserer nervösen Unsicherheit und unseren Sorgen
an Jesus glauben? Der Kalvinismus predigt eine falsche Doktrine, die den gerechten
Gott in einen unfairen und ungerechten Gott verwandelt. Der Grund dafür, warum
Calvin einen solchen Fehler gemacht hat, ist, dass er die Bedingung von „in
Jesus Christus“ aus der Vorherbestimmung Gottes genommen hat, und dieser Fehler
war groß genug um viele zu verwirren und irrezuführen. Aber die Schrift sagt
uns deutlich: „Denn in Jesus Christus hat Gott uns erwählt“ (Epheser 1:4).
Wenn Gott, wie die Kalvinisten behaupten, bedingungslos
einige auswählt, um ihr Gott zu sein und andere ohne Grund ausschließt, was
könnte dann absurder sein? Calvin hat Gott in den Gedanken der Menschen in einen
unfairen Gott verwandelt. Aber die Bibel sagt uns in Römer 3:29: „Oder ist
Gott allein der Gott der Juden? Ist Er nicht auch der Gott der Heiden? Ja, gewiss,
auch der Heiden?“ Gott ist jedermanns Gott und der Retter aller.
Jesus ist der Heiland aller. Er hat jedem die
Erlösung gegeben, indem Er durch Seine Taufe von Johannes und durch Sein Blut
am Kreuz alle Sünden der Menschheit auf sich genommen hat (Matthäus 3:15). Die
Schrift sagt uns, dass Christus jeden Sünder gerettet hat, indem Er alle Sünden
der Welt durch Seine Taufe ertragen hat und diese Sünden zum Kreuz getragen
hat (Johannes 1:29), und für diese Sünden an unserer Stelle gerichtet wurde
(Johannes 19). Außerdem sagt uns Johannes 3:16: „Denn also hat Gott die Welt
geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an Ihn glauben,
nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Jesus Christus hat
jedermanns Sünden mit Seiner Taufe auf sich genommen, starb am Kreuz und stand
für die ganze Menschlichkeit in der Gerechtigkeit Gottes wieder auf.
Unser Verständnis, wen Gott berufen hat, muss
auf Seinem Wort basieren. Lassen Sie uns deswegen einen Blick auf den Abschnitt
aus Römer 9:10-11 werfen. „Aber nicht allein hier ist es so, sondern auch
bei Rebekka, die von dem einen, unserm Vater Isaak, schwanger wurde. Ehe die
Kinder geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten, da wurde, damit
der Ratschluss Gottes bestehen bliebe und seine freie Wahl nicht aus Verdienst
der Werke, sondern durch die Gnade des Berufenden.“
Hier steht geschrieben, dass der Ratschluss Gottes
„durch die Gnade des Berufenden“ steht. Wen hat Gott dann in Jesus Christus
berufen? Es sind genau die Sünder, die Gott berufen hat. Wen hat Gott geliebt,
Esau oder Jakob? Er hat Jakob geliebt. Gott liebt nicht die Menschen, die wie
Esau sind, der voll von seiner eigenen Gerechtigkeit war, sondern Er hat die
Sünder, wie Jakob, berufen, und hat es ihnen gestattet, durch das Evangelium
von Wasser und Geist wiedergeboren zu werden. Das war genau der Wille der Gerechtigkeit
Gottes, die Sünder wie Jakob auswählt, um sie zu lieben und sie durch Jesus
Christus beruft.
Weil Adam der Urahne jedermanns war, wurden alle
als Nachkommen eines Sünders geboren. In Psalm 51 sagt David, dass er in Sünde
empfangen wurden, als er im Leib seiner Mutter war. Weil die Menschen als Sünder
geboren wurden begehen sie Sünden, egal, was sie beabsichtigen. Ihr ganzes Leben
lang tragen sie bis zum Ende weiter die Früchte der Sünde. Markus 7:21-27 sagt
uns, dass die Menschen, weil sie mit der Sünde geboren wurden, dazu bestimmt
sind, ihr ganzes Leben lang in der Sünde zu leben, so wie Apfelbäume Äpfel tragen
und Birnenbäume Birnen tragen.
Sie haben vermutlich die Erfahrung gemacht, gegen
Ihren Willen eine Sünde zu begehen. Das liegt daran, dass Sie von Anfang an
als Sünder geboren wurden. Die Menschen werden mit bösen Gedanken, wie Ehebruch,
Unzucht, Mord, Diebstahl, Gier, Lasterhaftigkeit, Täuschung, Lüsternheit und
solchen anderen Sünden in ihren Gedanken geboren. Darum lebt jeder sein Leben
in Sünde. Die Sünde ist ererbt. Da wir mit den Sünden geboren wurden, die unsere
Vorfahren auf uns übertragen haben, sind wir grundsätzlich dazu bestimmt, in
Sünde zu leben. Das ist der Grund dafür, warum wir an Jesus als unseren Retter
und an die Gerechtigkeit Gottes glauben müssen.
Bedeutet dass dann, dass das erste Werk Gottes,
Adam, ein Fehlschlag war? Nein, das tut es nicht. Gott hat sich entschieden,
die Menschheit zu Seinen Kindern zu machen, als Er es dem ersten Menschen gestattet
hat, der Sünde zu verfallen. Er hat es uns grundsätzlich gestattet, Sünder zu
sein, damit Gott uns retten kann und uns durch die Taufe Jesu Christi und durch
Sein Blut zu Seinen Kindern machen kann. Also müssen wir wissen, dass wir ausnahmslos
als Sünder geboren wurden.
Aber Gott hat sich vor der Schöpfung entschieden,
Jesus Christus auf diese Erde zu schicken, weil Er wusste, dass die Menschheit
zu Sündern werden würde. Dann hat Er alle Sünden der Welt durch die Taufe, die
Jesus von Johannes empfangen hat, auf Jesus gelegt und ließ Ihn am Kreuz sterben.
Anders gesagt, Er hat sich entschieden, jeden der glaubt, mit dem Segen der
Erlösung von der Sünde und damit, dass er ein Kind Gottes wird, zu beschenken.
Das ist der Plan Gottes und Sein Grund, die Menschheit zu schaffen.
Weil sie es missverstehen, mögen einige Menschen
fragen: „Schau dir Jakob und Esau an. Wurde nicht der eine ausgewählt und der
andere von Gott verlassen?“ Aber Gott hat diejenigen, die darauf bestehen, ohne
Jesus Christus gerettet zu werden, nicht bedingungslos ausgewählt. Er hat sich
eindeutig dafür entschieden, jeden durch Jesus Christus zu Seinem Kind zu machen.
Wenn wir nur das Alte Testament betrachten, kriegen wir vielleicht den Eindruck,
dass Gott nur eine Seite ausgewählt hat, aber im Neuen Testament sehen wir eindeutig,
dass Er Menschen wie Jakob ausgewählt hat, um alle Sünder durch Jesus Christus
zu retten. Wir müssen eindeutig verstehen, wen Gott durch Sein Wort berufen
hat und daran glauben.
Wen hat Gott berufen und geliebt, Esau oder Jakob?
Er hat keinen anderen als Jakob berufen, einen Mann voller Schwächen, Täuschung
und Unrechtschaffenheit, um ihn zu lieben und ihn in der Gerechtigkeit Gottes
zu retten. Auch Sie müssen an diese Wahrheit glauben, dass Gott der Vater Sie
durch Jesus Christus in Seiner Gerechtigkeit berufen hat. Sie müssen an die
Tatsache glauben, dass das Evangelium von Wasser und Geist in Jesus Christus
die Gerechtigkeit Gottes ist.
Warum hat Gott dann solche Leute wie Jakob ausgewählt?
Gott hat Jakob ausgewählt, weil er ein Vertreter der ganzen unrechtschaffenen
Menschheit war. Die Berufung Jakobs durch Gott war eine Berufung gemäß Seines
Willens; eine Berufung nach dem Wort Gottes, dass „wir in Jesus Christus berufen
waren.“ Diese Berufung stimmt überein mit dem Wort der Wahrheit, dass „damit
der Ratschluss Gottes bestehen bliebe und seine freie Wahl nicht aus Verdienst
der Werke, sondern durch die Gnade des Berufenden.“
Die Möglichkeit, Sünder durch Jesus Christus zu
retten, war da, um die Gerechtigkeit Gottes mit Seiner Liebe vollständig zu
erfüllen. Das ist das Gesetz der Rettung, dass durch die Gerechtigkeit Gottes
für die Sünder errichtet wurde. Um sie in Seine Gerechtigkeit zu kleiden hat
Gott Menschen wie Jakob berufen, der selber keine Selbstgerechtigkeit hatte,
und diejenigen, die auf Seine Berufung durch Jesus Christus geantwortet haben.
Hat Gott diejenigen, die selbstgerecht waren und
in Ordnung zu sein schienen, berufen? Oder hat Er diejenigen, die nicht selbstgerecht
waren und die voller Schwächen waren, berufen? Diejenigen, die Gott berufen
hat, waren Menschen wie Jakob. Gott hat die Sünder, die für die Hölle bestimmt
waren, berufen und gerettet. Sie müssen erkennen, dass auch Sie von Ihrer Geburt
an ein Sünder waren, der der Ehre Gottes ermangelt hat und somit für die Hölle
bestimmt war. Sprich, Sie müssen sich selber kennen. Gott hat durch Jesus Christus
alle Sünder berufen und sie in Seiner Gerechtigkeit gerettet.
Das Volk Gottes sind diejenigen, die gerecht wurden,
indem sie an Seine Gerechtigkeit geglaubt haben. Gott hat es vorbestimmt, alle
Sünder zu berufen und sie in Jesus zu erlösen, und Er hat das erfüllt, was Er
vorherbestimmt hat. Das ist die Vorbestimmung und die wahre Auswahl in Jesus
Christus, von der Gott spricht. Um die wahre Auswahl Gottes zu verstehen, müssen
wir zuerst den Hintergrund dieser Auswahl verstehen, wie sie im Alten Testament
beschrieben wird.
Der Hintergrund der Auswahl Gottes aus dem Alten Testament
Das 1. Mose 25:21-26 erzählt uns von der Geschichte
Jakobs und Esaus, die immernoch im Leib ihrer Mutter, Rebekka, waren. Von den
beiden hat Gott Jakob ausgewählt. Calvin hat seine Doktrine der Auswahl mit
diesem Abschnitt begründet, aber wir werden bald herausfinden, dass sein Missverständnis
nichts mit dem Willen Gottes zu tun hat. Es gab einen Grund, warum Gott Jakob
mehr geliebt hat als Esau. Das ist der Grund dafür, dass die Menschen wie Esau
leben, indem sie an ihre eigenen Stärken glauben, statt sich auf Gott zu verlassen
und Ihm zu vertrauen, wohingegen Menschen wie Jakob durch ihr Vertrauen auf
die Gerechtigkeit Gottes, und dadurch, dass sie sich darauf verlassen, leben.
Darum wurden wir „in Christus erwählt“ (Epheser 1:4).
Die „bedingungslose Auswahl“ ohne Jesus und außerhalb
der Gerechtigkeit Gottes ist nur eine falsche christliche Doktrine. Diese Vorstellung
ist so, wie wenn man einen Schicksalsgott in das Christentum bringt und daran
glaubt. Aber die Wahrheit sagt uns, dass Gott alle Sünder in Jesus ausgewählt
hat. Weil Gott sich entschieden hat, alle Sünder „in Jesus Christus“ zu retten,
war Seine Auswahl eine gerechte Auswahl. Hätte Gott Jakob bedingungslos ausgewählt
und Esau grundlos abgestoßen, wäre Er ein unfairer Gott gewesen, aber Er hat
uns in Jesus Christus berufen. Und um diejenigen, die Er berufen hat, zu retten,
hat Er Jesus auf diese Erde geschickt um alle Sünden der Welt mit Seiner Taufe,
die die Gerechtigkeit Gottes erfüllt hat, zu übernehmen und um Sein wertvolles
Blut am Kreuz zu vergießen. So hat Gott uns ausgewählt und durch Jesus Christus
geliebt.
Wir müssen unsere menschlichen Gedanken ablegen
und an das Wort der Schrift glauben und nicht in einem wörtlichen Glauben, sondern
in einen geistlichen Glauben. Gott, der Vater, hat uns nämlich alle durch Jesus
Christus ausgewählt. Aber wie spricht Calvin von der Auswahl Gottes? Den wahren
Glauben findet man, wenn man die Gerechtigkeit Gottes kennt und daran glaubt.
An den menschlichen Gedanken als die Wahrheit zu glauben, ist so, wie wenn man
einen Götzen anbetet und nicht Gott.
An die Gerechtigkeit Gottes durch Jesus zu glauben,
unterscheidet sich eindeutig von dem Glauben an die falsche Doktrine der Vorbestimmung.
Würden wir Jesus nicht kennen und nach dem geschriebenen Wort Gottes an Ihn
glauben, würden wir uns nicht von den einfachen Tieren, die nicht logisch denken
können, unterscheiden. Wir wurden durch das Siegel der Gerechtigkeit Gottes
„in Jesus Christus“ als die Kinder Gottes ausgewählt. Wir sollten unseren Glauben
auf der Basis der Worte der Schrift untersuchen.
Eine der fünf Doktrinen des Kalvinismusses spricht
von der „eingeschränkten Buße.“ Diese Doktrine behauptet, dass von den vielen
Menschen auf der Welt, einige von der Rettung durch Gott ausgeschlossen wurden.
Aber die Liebe Gottes und Seine Gerechtigkeit können nicht so unfair sein. Die
Schrift sagt uns, dass Gott „will, dass allen Menschen geholfen werde und
sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 2:4). Wenn der Segen
der Rettung ein eingeschränkter Segen wäre, der einigen gewährt wird, aber anderen
nicht gestattet, gäbe es viele Menschen, die ihren Glauben an Jesus aufgeben
würden. Diejenigen, die an solche falschen Doktrinen glauben, müssen zum Evangelium
von Wasser und Geist zurückkehren, von ihren Sünden gerettet werden und das
ewige Leben erhalten, indem sie Jesus Christus als ihren Heiland erkennen und
an Ihn glauben. Gott hat jeden durch Jesus Christus mit Seiner Gerechtigkeit
gerettet.
Wenn Gott wirklich einige geliebt und andere gehasst
hätte, würden sich die Menschen von Gott abwenden. Lassen Sie uns annehmen,
dass Gott genau hier und jetzt hier ist. Würde Gott alle, die rechts von Ihm
stehen, für die Rettung aussuchen und diejenigen, die links von Ihm stehen grundlos
für die Hölle bestimmen, wäre das gerecht? Diejenigen, die links von Ihm stehen,
hätten keine Wahl als sich gegen Gott zu wenden. Wenn Gott so wäre, wer auf
dieser Welt würde Ihm dann als den wahren Gott dienen und Ihn anbeten? All jene,
die bedingungslos von Gott gehasst würden, würden protestieren und im Gegenzug
Gott auch hassen. Selbst die Kriminellen auf dieser Welt sollen angeblich ihre
eigene Moral und Fairness haben. Wie könnte unser Schöpfer dann so unfair sein
und wer würde an einen solch unfairen Gott glauben?
Unser Vater hat sich entschieden alle Sünder mit
der Gerechtigkeit Gottes, die in Seinem Sohn, Jesus Christus, gefunden wird,
zu retten. Darum hat die kalvinistische Doktrine der eingeschränkten Buße nichts
mit der Gerechtigkeit Gottes zu tun. Aber solche falschen Doktrinen führen die
Menschen leider irre und sie glauben falsch an Gott oder wenden sich von Ihm
allein wegen ihrer eigenen Missverständnisse ab.
Ein unwahrer Film
Aus einem Roman von Stephen King, namens „Das
letzte Gefecht“, wurde vor einigen Jahren eine Fernseh-Miniserie gemacht, die
auf der ganzen Welt hoch gelobt wurde. Die Handlung des Romans verläuft so:
Im Jahre 1991 bricht in Amerika eine Seuche aus, und es überleben nur wenige
Menschen, die dieser Epidemie gegenüber „immun“ sind. Die Überlebenden, die
instinktiv Gott dienen, treffen sich in Boulder, Colorado, und diejenigen, die
den „Dunklen Mann“ verehren, zieht es nach Las Vegas, Nevada. Die beiden Gruppen
errichten unabhängig voneinander eine neue Gesellschaft, bis eine die andere
zerstören muss.
Unter den Überlebenden träumt ein junger Mann
namens Stuart regelmäßig davon, dass das Ende der Welt gekommen ist und eine
ältere Frau namens Abigail sagt ihm in seinen Träumen, dass er an einen bestimmten
Ort gehen soll und erinnert ihn daran, dass Gott ihn bereits auserwählt hat.
In diesem Film rettet Gott diesen jungen Mann, weil Er ihn von der Schöpfung
ausgewählt hat, obwohl er nicht an Gott oder Jesus glaubte.
Rettet Gott dann bedingungslos diejenigen, die
nichteinmal an Jesus glauben? Natürlich nicht. Gott hat jeden in Jesus Christus
vorbestimmt um diejenigen von ihren Sünden zu retten, die an Seine Gerechtigkeit
glauben.
Die Geschichte dieses Filmes basiert auf Calvins
Doktrine der Vorbestimmung und der Auswahl. Dieser Film ist einfach eine Geschichte,
die nur einen Teil der Doktrine eines Theologen erzählt. Wie könnte Gott sich
willkürlich entscheiden, einige Menschen in die Hölle zu schicken und trotzdem
andere für die Rettung auswählen? Weil Gott gerecht ist, hat Er jeden durch
Jesus Christus vorbestimmt und ausgewählt, und es gibt niemanden, der von der
Rettung Seiner Gerechtigkeit ausgeschlossen ist. Die Vorbestimmung und Auswahl
Gottes ohne Jesus Christus sind bedeutungslos und nicht biblisch. Leider behaupten
so viele Theologen weiterhin, dass Gott einige ausgewählt hat, und andere von
sich gewiesen hat.
Selbst bevor Er das Universum geschaffen hat,
hat Gott geplant, alle Sünder zu retten und sie durch Seine Gerechtigkeit durch
Jesus Christus zu Seinen Kindern zu machen. Sprich, Er hat alle Sünder durch
das Evangelium Jesu ausgewählt. Wie glauben Sie dann?
Glauben Sie, dass die buddhistischen Mönche, die
tief in den Bergen meditieren, von der Auswahl Gottes ausgeschlossen sind? Wenn
die Vorherbestimmung und die Auswahl Gottes ohne Jesus Christus bedingungslos
wären, gäbe es für uns keine Notwendigkeit, Sein Wort zu predigen oder daran
zu glauben. Wenn einige Menschen ohne den Retter Jesus Christus dazu bestimmt
wären, gerettet zu werden, und andere wären das nicht, dann gäbe es absolut
keine Notwendigkeit für die Sünder an Jesus zu glauben. Am Ende wäre es bedeutungslos,
dass Jesus uns durch Seine Taufe und durch Sein Blut am Kreuz von unseren Sünden
gerettet hat. Aber durch die Gerechtigkeit Gottes, die man in Jesus Christus
finden kann, hat Gott selbst diesen buddhistischen Mönchen, die nicht an Jesus
glauben, es gestattet gerettet zu werden, wenn sie nur bereuen und sich zu Gott
wenden.
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Es gibt viele Menschen auf dieser
Welt, die ihr Leben leben und an Jesus glauben. Sollten wir sie
in zwei Gruppen teilen, würde die eine Gruppe aus denen bestehen,
die wie Esau sind, und die anderen wären diejenigen, die wie Jakob
sind. Die Menschen, die wie Jakob sind, zeigen sich selbst als Sünder,
die zur Hölle bestimmt sind, und werden so durch den Glauben an
das Evangelium von Wasser und Geist, das uns von Jesus gegeben wurde,
von ihren Sünden gerettet. Die andere Gruppe besteht aus Menschen
wie Esau, die versuchen, die himmlischen Tore zu durchschreiten,
indem sie ihre eigenen Anstrengungen ihrem Glauben an Jesus hinzufügen.
Wie sind Sie? Wie Jakob oder wie Esau? Glauben
Sie an die Gerechtigkeit Gottes? Oder glauben Sie an die fehlerhafte Doktrine
der Vorherbestimmung? Ihre Wahl zwischen diesen beiden Glaubensrichtungen wird
entscheiden, wo Sie schließlich landen – im Himmel oder in der Hölle. Sie müssen
diese fehlerhaften Doktrinen rauswerfen und die Gerechtigkeit Gottes empfangen
um mit Ihm Frieden zu schließen, indem Sie an das Evangelium von Wasser und
Geist glauben, von dem die Gerechtigkeit Gottes spricht. Nur dieser Glaube gibt
uns die vollkommene Erlösung von unseren Sünden und das ewige Leben.
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