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Das wunderschöne Evangelium,
das es dem Heiligen Geist gestattet,
in den Glaubenden zu wohnen
< Jesaja 9:5-6 >
„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist
uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat,
Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und
des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er´s
stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit.
Solches wird tun der Eifer des Herrn Zebaoth.“
Was gestattet es des dem Heiligen Geist
in Glaubenden zu wohnen? |
Das wunderschöne Evangelium
von Wasser und Geist |
Um den Heiligen Geist zu empfangen müssen wir
Vertrauen auf das Evangelium von Wasser und Geist haben. Unser Herr wird Wunder-Rat,
Gott-Held, Ewig-Vater genannt. Unser Herr hat von Sich Selber als Pfad zum Himmel
gesprochen. Jesus Christus hat jedem das Geschenk des wunderschönen Evangeliums
gemacht.
Auf dieser Welt gibt es jedoch so viele Menschen,
die immernoch in der Dunkelheit leben. Sie versuchen dieser Dunkelheit zu entkommen,
doch weil sie das wunderschöne Evangelium nicht kennen, können sie niemals ihren
Sünden entfliehen. Stattdessen schwinden sie von ihrem Glauben an falsche Doktrinen
dahin. Im Gegensatz dazu werden diejenigen, die nach der Wahrheit suchen, dem
wunderschönen Evangelium begegnen und den Rest ihres Lebens erfüllt von Gottes
Segen leben. Ich glaube, dass es Gottes besonderer Segen ist, der es mir gestattet,
ihnen zu helfen das wunderschöne Evangelium zu finden und sie von ihren Sünden
zu reinigen.
Daher wäre die Freiheit von der Sünde unmöglich,
wenn es nicht Seinen Segen gäbe. Wenn wir den Herrn getroffen und den Heiligen
Geist empfangen haben, dann sind wir sehr gesegnet. Bedauerlicherweise sind
sich viele Menschen nicht bewusst, dass Gottes Segen von dem Glauben an das
wunderschöne Evangelium kommt.
Gottes Segen resultiert aus dem Glauben an das
wunderschöne Evanglium, das uns von Jesus Christus, Seinem einzigen eingeborenen
Sohn, gegeben wurde. Jesus ist der Eine, der uns von den Sünden der Welt rettet
und uns mit Seiner Gnade segnet. Kein anderer kann uns von unseren Sünden erretten
oder uns helfen, die Schuld aus unseren Herzen auszuradieren. Wer könnte sich
jemals selber von seinen eigenen Sünden und dem Schmerz des ewigen Todes retten?
Gott sagt uns: „Manchem scheint ein Weg recht;
aber zuletzt bringt er ihn zum Tode“ (Sprüche 16:25). Die Menschen bauen
ihre eigenen Religionen auf und treiben sich selber zur Zerstörung und zum Tod.
Viele Religionen geben damit an, dass sie die Rechtschaffenheit betonen und
ihre eigenen Methoden aufzeigen um die Menschen von ihren Sünden zu erretten,
doch es ist nur das Evangelium von Wasser und Geist, das der Herr uns gegeben
hat, das uns von all unseren Sünden retten kann. Nur Jesus ist der Erlöser,
der die Sünder von ihren Sünden retten kann.
In Johannes 14:6 sagt unser Herr: „Ich bin
der Weg und die Wahrheit und das Leben.“ Er hat denen, die auf dem Weg zum
Tode waren, Sein eigenes Fleisch und Blut gegeben. Außerdem hat Er von Sich
Selber als dem Weg zum wahren Leben gesprochen. Gott sagt, dass niemand das
himmlische Königreich betreten kann, wenn er nicht an das wunderschöne Evangelium
Jesu glaubt.
Wir müssen an das Evangelium von Wasser und Geist
glauben, uns müssen unsere Sünden vergeben sein und wir müssen daran glauben,
dass Er unser Erlöser ist, um in das himmlische Königreich eintreten zu können.
Es war einmal im alten Israel!
„Es begab sich zur Zeit des Ahas, des Sohnes
Jotams, des Sohnes Usijas, des Königs von Juda, da zogen Rezin, der König von
Aram, und Pekach, der Sohn Remaljas, der König von Israel, herauf nach Jerusalem,
um es zu bekämpfen; sie konnten es aber nicht erobern“ (Jesaja 7:1).
Ursprünglich war Israel eine Nation. Israel wurde
jedoch in Norden und Süden aufgeteilt. Der Tempel Gottes war in Jerusalem im
südlichen Judäa, wo Rehoboam, der Sohn des Königs Salomons, herrschte. Später
baute Jeroboam, einer der Diener Salomons, eine andere Nation im Norden auf
und so wurde Israel zerteilt. Von der Zeit an hat sich der Glaube an Gott verschlechtert.
Die Verschlechterung des Glaubens wurde die Quelle der heutigen ketzerischen
Religionen. Daher wurde Jeroboam der Ausgangspunkt der Ketzer. Er veränderte
das Gesetz Gottes, da er seinen Thron behalten musste und wurde somit der Vater
der Ketzer. Er erschuf eine andere Religion für Sein Volk in Israel, im nördlichen
Königreich und er hat sogar versucht, in Judäa, dem südlichen Königreich, einzufallen.
Gott jedoch sprach durch Jesaja: „Weil die
Aramäer gegen dich Böses ersonnen haben samt Ephraim und dem Sohn Remaljas und
sagen: „Wir wollen hinaufziehen nach Juda und es erschrecken und für uns erobern
und zum König darin machen den Sohn Tabeals“, - so spricht Gott der Herr: Es
soll nicht geschehen und nicht so gehen, sondern wie Damaskus das Haupt ist
von Aram, so soll Rezin nur das Haupt von Damaskus sein – und in fünfundsechzig
Jahren soll es mit Ephraim aus sein, dass sie nicht mehr ein Volk seien -; und
wie Samaria das Haupt ist von Ephraim, so soll der Sohn Remaljas nur das Haupt
von Samaria sein“ (Jesaja 7:5-9).
Zu dem Zeitpunkt prophezeite Gott dem König Ahas
durch Jesaja, doch der König glaubte nicht an Ihn. Ahas war einfach nur besorgt,
dass es ihm nicht einmal möglich sein würde gegen die syrische Armee auszuhalten,
doch als er von der Invasion Syriens und Israels im Verbund miteinander hörte,
zitterte er vor Angst. Doch ein Diener Gottes, Jesaja, kam und sagte ihm: „In
weniger als 65 Jahren wird das nördliche Israel zerbrochen sein. Und die böse
Verschwörung, die die beiden Könige geplant haben, wird niemals wahr werden.“
Der Diener Gottes sagte Ahas, dass er ein Zeichen
von Gott suchen solle: „Fordere dir ein Zeichen vom Herrn, deinem Gott, es
sei drunten in der Tiefe oder droben in der Höhe!“ (Jesaja 7:11) „Da
sprach Jesaja: Wohlan, so hört, ihr vom Hause David: Ist´s euch zu wenig, dass
ihr Menschen müde macht? Müsst ihr auch meinen Gott müde machen? Darum wird
euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und
wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel“ (Jesaja 7:13-14).
Dies war Seine Prophezeiung: Das Er Sein Volk von ihren Sünden retten würde.
Wer ist der Feind Gottes?
Der Feind der Menschheit ist die Sünde und die
Sünde geht von Satan aus. Und wer ist der Erlöser unserer Sünden? Der Erlöser
ist kein anderer als Jesus Christus, der Sohn Gottes. Der Mensch hat einen fundamentale
Schwäche des Fleisches und kann daher nicht anders als Sünden zu begehen. Er
steht unter der Macht des Satans. Sehr viele Menschen gehen immernoch zu Wahrsagern
und versuchen ihr Leben genauso, wie diese falschen Propheten es ihnen sagen,
zu leben. Das ist ein direkter Beweis dafür, dass sie unter der Kontrolle des
Satans stehen.
Der Herr gab Jesaja einen Beweis der Rettung,
indem Er sagte, dass eine Jungfrau ein Kind gebären würde und es Immanuel nennen
würde. Es war Gottes Plan, Jesus in der Verkleidung eines Menschen zu senden
und Ihn die Sünder von der Unterdrückung des Satans retten zu lassen. In Übereinstimmung
mit der Prophezeiung kam Jesus als Mensch, geboren von der Jungfrau Maria, auf
diese Welt.
Wenn Jesus nicht zu uns gekommen wäre, hätten
wir immernoch unter der Herrschaft des Satans gelebt. Doch Jesus kam auf diese
Welt und wurde von Johannes getauft und starb am Kreuz um uns das wunderschöne
Evangelium, das alle Sünder von ihren Sünden befreit, zu geben. Daher haben
viele Menschen an das wunderschöne Evangelium geglaubt, die Vergebung für ihre
Sünden erhalten und wurden Kinder Gottes.
Selbst heutzutage streiten sich viele Theologen,
ob Jesus Christus Gott oder ein Mensch ist. Die konservativen Theologen behaupten
„Jesus ist Gott“, doch die neuen Theologen erwidern es scharf indem sie begründen,
dass Jesus das uneheliche Kind von Josef war. Was für eine beklagenswerte Behauptung
das ist!
Einige der neuen Theologen sagen, dass sie nicht
daran glauben können, dass Jesus die Fähigkeit hatte auf Wasser zu laufen. Sie
sagen, dass „Jesus tatsächlich über dem Horizont auf einem niedrigen Högel ging
und Seine Jünger, die Ihn von weit weg sahen, dachten, dass Er auf Wasser liefe.“
Die heutigen Doktoren der Göttlichkeit, die die Neu-Theologischen Denkweise
haben, sind nicht alle großartige Theologen. Die meisten von ihnen ziehen es
vor, nur das zu glauben, was sie in der Bibel verstehen können.
Um ein anderes Beispiel anzubringen: In der Bibel
steht, dass Jesus 5000 Menschen von zwei Fischen und fünf Brotlaiben zu Essen
gegeben hat. Doch sie bleiben sehr skeptisch, wenn sie dieses Wunder betrachten.
Sie erklären es mit den folgenden Worten: „Die Menschen folgten Jesus und hungerten
sich zu Tode. Also bat Jesus Seine Jünger, das ganze übriggebliebene Essen zusammen
zu sammeln. Dann gab Ihm ein Kind sein Essen und all die anderen Erwachsenen
waren gerührt und holten ihr eigenen Essen heraus. Also waren, nachdem sie das
ganze Essen zusammen gesammelt und gegessen hatten, zwölf Körbe übrig.“ Diese
Art von Theologen sorgen einfach dafür, dass Gottes Worte in ihr eigenes, sehr
eingeschränktes, Verständnis hineinpassen.
An die Wahrheit Gottes zu glauben bedeutet einfach,
an das wunderschöne Evangelium, das Gott uns gegeben hat, zu glauben. Glauben
zu haben bedeutet nicht, dass man an eine Sache glaubt, nur weil sie Sinn zu
machen scheint und es doch nicht schafft, an etwas anders zu glauben, weil es
das nicht tut. Egal, ob wir es verstehen oder nicht, wir müssen Ihm vertrauen
und Seine Worte so akzeptieren, wie sie geschrieben stehen.
Die Tatsache, dass Jesus zu uns als Sohn der Menschheit
kam bedeutet, dass Er ausgesandt wurde um uns von all unseren Sünden zu retten.
Jesus – der Gott ist – kam auf diese Erde um uns zu retten.. Jesaja hatte prophezeit,
dass Er zu uns als Sohn der Menschheit, von einer Jungfrau geboren, kommen würde.
Im 1. Mose 3:15 sagt der Herrgott zu der Schlange:
„Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen
deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und
du wirst ihn in die Ferse stechen.“ Das bedeutet, dass Gott geplant hat,
Jesus in der Erscheinung eines Menschen als unseren Erlöser zu schicken um die
Menschheit von ihren Sünden zu retten.
In der Bibel steht geschrieben: „Tod, wo ist
dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? Der Stachel des Todes aber ist die Sünde,
die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz“ (1. Korinther 15:55-56). Der Stachel
des Todes aber ist die Sünde. Wenn ein Mensch sündigt, dann macht der Tod ihn
zu seinem Sklaven. Doch unser Herr hat versprochen: „Der Nachkomme des Weibes
soll dir den Kopf zertreten.“ Das bedeutet, dass Jesus den Stachel der Sünde
zerstören würde, den der Satan gebracht hat.
Jesus kam auf diese Welt, wurde getauft um all
unsere Sünden fortzunehmen und wurde für sie gekreuzigt und gerichtet. Er hat
all jene, die an das wunderschöne Evangelium glauben, von ihren Sünden gerettet.
Als Adam und Eva sündigten, versprach Gott die Menschheit von der Macht des
Satans zu erretten. In der modernen Welt sind die Feinde Gottes diejenigen,
die nicht an das wunderschöne Evangelium glauben.
Warum wurde Jesus in diese Welt hineingeboren?
Gott hat uns das Gesetz und das wunderschöne Evangelium
gegeben um uns von unseren Sünden zu retten. Unter dem Gesetz Gottes wurden
die Menschen zu Sündern in Seiner Gegenwart. Gleichermaßen wart das Gesetz gegeben,
damit die Menschen anfangen konnten, ihre Sünden zu erkennen. Als die Menschen
die Sklaven der Sünden und des Gesetzes selber wurden, kam unser Herr auf diese
Welt um die rechtschaffenen Erfordernisse des Gesetzes zu erfüllen.
Jesus wurde unter dem Gesetz geboren. Er wurde
zu Zeit des Gesetzes geboren. Der Grund dafür, dass die Menschen das Gesetz
brauchten war, dass sie ihre Sünden kennen mussten, damit sie die Vergebung
dafür erhalten konnten. Menschen streichen den Schmutz von ihren Kleidern, wenn
sie merken, dass sie schmutzig seind. Ebenso sollten die Menschen das Gesetz
Gottes kennen um ihre Sünden zu erkennen. Wenn es kein Gesetz gäbe, dann gäbe
es keine Sünden und Jesus hätte nicht auf diese Welt kommen müssen.
Wenn Sie das Gesetz Gottes kennen, dann haben
Sie die Möglichkeit Ihn zu treffen. Wir wussten von dem Gesetz und daher war
es uns möglich von unseren Sünden zu erfahren. Erst nachdem wir von unseren
Sünden wussten, hat Jesus uns das wunderschöne Evangelium gebracht, damit wir
daran glauben. Wenn Gott uns das Gesetz nicht gewährt hätte, dann wären wir
keine Sünder und die Strafe würde nicht existieren. Daher hat Gott uns das Gesetz
gegeben und uns das wunderschöne Evangelium zum Geschenk gemacht um alle Sünder
von ihren Sünden zu erretten.
Das Gesetz, das zwischen dem Schöpfer und Seiner
Kreation bestehen muss, ist Gottes Gesetz der Errettung. Dies ist das Gesetz
der Liebe. Gott sagte dem Menschen: „Aber von dem Baum der Erkenntnis des
Guten und Bösen sollst du nicht essen“ (1. Mose 2:17). Dies war das Gesetz,
das Gott uns gewährt hat und das Gesetz wurde der Grundstein der Liebe, mit
der Gott uns von all unseren Sünden gerettet hat. Das Gesetz der Errettung hat
seine Grundlage in der Vergebung unserer Sünden. Gott sagt uns, dass Er unser
Schhöpfer ist und dass alles nach Seinem Willen anfing zu existieren. Das bedeutet,
dass Gott das absolute Wesen ist und dass die Menschen an das Gesetz der Rettung,
das durch das wunderschöne Evangelium ermöglicht wurde, glauben sollten.
Der absolute Gott ist absolut gut. Gottes Liebe
für diese Welt veranlasste Ihn dazu, Seinen einzigen eingeborenen Sohn, der
der Erlöser aller Sünder wurde, zu opfern. Wenn Gott uns erschaffen hätte und
uns nicht das wunderschöne Evangelium gegeben hätte um uns von unseren Sünden
zu retten, hätten wir uns über Ihn beschwert. Doch Gott wollte uns von unserer
eigenen Zerstörung retten und hat daher das Gesetz der Errettung errichtet.
Auf Grund des Gesetzes war es uns möglich unsere Sünden zu erkennen und indem
wir sie direkt betrachten, können wir anfangen, an das wunderschöne Evangelium
Jesu zu glauben. Wenn wir gegen Gottes Wort verstoßen, werden wir als Sünder
vor dem Gesetz offenbart und schließlich knien wir Sünder nieder um um Seine
Gnade der Vergebung der Sünde vor Gott zu beten.
Jesus wurde von einer Frau geboren und kam auf
diese Welt um die Menschheit von der Sünde zu retten. Jesus kam auf diese Welt
als Mensch um Gottes Plan für uns zu erfüllen. Wir glauben an Sein wunderschönes
Evangelium. Daher loben wir den Herrn.
Einige beklagen sich: „Warum hat Gott mich so
zerbrechlich gemacht, dass ich so leicht in die Sünde gestürzt bin und so sehr
für mein Fehlverhalten gelitten habe?“ Doch Gott wollte nie, dass wir leiden.
Er hat uns gestattet zu leiden, weil wir dem Evangelium Jesu skeptisch gegenüberstanden.
Gott hat uns sowohl das Leiden wie auch das wunderschöne Evangelium gegeben,
damit wir dieselbe Kraft wie Er, als Seine Kinder, haben würden. Das war Sein
Plan.
Doch die Dämonen sagen: „Nein! Nein! Gott ist
ein Diktator! Mach schon und lebe wie du willst. Sei unabhängig! Schaff dir
dein Glück durch deine eigenen Anstrengungen!“ Die Dämonen blocken den Glauben
der Menschheit an Gott. Doch diejenigen, die sich entscheiden von Gott getrennt
zu leben, sind Hindernisse für Seinen Plan der Errettung. Jesus kam auf diese
Welt und rief diejenigen, die unter der Macht des Satans stehen, dass sie ihren
Sünden abschwören sollten. Wir sollten nicht von Gott getrennt leben.
Der Mensch wird als Sünder geboren, der für die Hölle bestimmt
ist.
Es gibt keine Wahrheit auf dieser Erde, die sich
nicht ändert. Doch das wunderschöne Evangelium Jesu ist eine unveränderliche
Wahrheit. Daher können die Menschen sich auf diese Wahrheit verlassen und von
der Macht des Satans erlöst werden. Die Menschheit hat die Sünden von Adam und
Eva geerbt und wäre ohne das Eingreifen von Jesus für die Feuer der Hölle bestimmt.
Dank Seines Opfers wurde die Menschheit stattdessen mit der Macht, ein Kind
Gottes zu werden, gesegnet. „Doch es wird nicht dunkel bleiben über denen,
die in Angst sind“ (Jesaja 9:1). Gott hat Seinen Sohn in diese Welt geschickt
und diejenigen, die an die wunderschöne Errettung glauben, glorifiziert.
„Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein
großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell“
(Jesaja 9:2).
Heute wird dieses Wort für Sie und mich wahr.
Indem wir an das wunderschöne Evangelium glauben werden wir mit dem ewigen Leben,
das wir nicht auf dieser Erde haben können, gesegnet. Jesus Christus hat die
Menschheit von allen Sünden der Welt gerettet und denen, die an das wunderschöne
Evangelium glauben, hat Er ewiges Leben und das himmlische Königreich gegeben.
Er hat das wunderschöne Licht des Evangeliums auf jene geworfen,
die hoffnungslos waren
Der Mensch existiert so wie ein Nebel für eine
Weile in dieser Welt, verschwindet aber doch bald. Sein Leben ist wie das der
einjährigen Pflanzen und des Grases. Gras erhält seine Lebenskraft nur für ein
paar Monate im Jahr und verschwindet nach der Vorsehung Gottes. Alles ist in
unseren Leben, so bedeutungslos wie Gras, Nichtigkeit. Doch Gott hat unseren
erschöpften Seelen das wunderschöne Evangelium gegeben und uns mit Seiner Rechtschaffenheit
zu Seinen Kindern gemacht. Was für eine erstaunliche Gnade das ist! Dank Gottes
Liebe wurden unsere bedeutungslosen Leben zu ewigen Leben und wir wurden auch
mit dem Recht, zu Seinen Kindern zu werden, gesegnet.
Hier ist das Bekenntnis einer Seele, die mit Gottes
Gnade gesegnet wurde, indem er an das wunderschöne Evangelium glaubte.
„Ich wurde in eine Familie hineingeboren, die
nicht an Gott glaubte. Ich wurde groß mit dem Gedanken, dass es wundervoll für
meine Mutter war, dass sie jeden Morgen mit einer Schale Wasser vor sich zu
den Göttern des Himmels und der Erde um das Wohlergehen meiner Familie betete.
Wie ich aufwuchs kannte ich weder meinen Wert noch den Grund für meine Existenz,
was mich dazu brachte zu glauben, dass es nicht darauf ankam, ob ich lebte oder
starb. Da ich mir meines Wertes unbewusst war, lebte ich in Abgeschiedenheit.
Diese Art von Leben hat mich erschöpft und so
beeilte ich mich zu heiraten. Meine Eheleben war sehr gut. Ich hatte keine Wünsche
und so lebte ich ein ruhiges und gelassenes Leben. Dann bekam ich ein Kind und
von dem Zeitpunkt an stellte ich fest, dass die Liebe in mir auftauchte. Ich
fing an meine egoistischen Wünsche zu verlieren, doch ich hatte auch Angst vor
dem Verlust derer, die mir am nächsten standen.
Daher fing ich an, nach Gott zu suchen. Ich war
zerbrechlich und unfähig und brauchte daher ein absolutes Wesen um auf meine
Lieben aufzupassen. Also fing ich an zur Kirche zu gehen, doch mein Glaube war
etwas anders von dem meiner Mutter als sie vor der Wasserschale gebetet hat
– mein Gebet beruhte nur auf ungenauen Ängsten und Hoffnungen.
Einmal ging ich zu einem der kleinen Treffen,
die ein der örtlichen Kirche abgehalten wurden und während ich betete, begannen
mir Tränen aus den Augen zu fließen. Es war mir peinlich und ich versuchte mit
dem Weinen aufzuhören, doch die Tränen liefen immer weiter. Die Leute um mich
herum legten ihre Hände auf meinen Kopf und beglückwünschten mich dafür, dass
ich den Heiligen Geist empfangen hatte. Doch ich war verwirrt. Ich war nicht
einmal mit Gottes Worten vertraut und mein Glaube an Ihn war nur vague und somit
hatte ich kein Vertrauen darauf, dass diese Kraft vom Heiligen Geist kam.
Die Kirche, zu der ich ging, hing mit der Pfingst-charismatischen
Bewegung zusammen und viele hatten Erfahrungen wie ich gemacht und fast jeder
redete in Zungen. Eines Tages wurde ich zu einem Wiederauferstehungstreffen
eingeladen, das von einem Pastoren, von dem die Leute behaupteten, dass er vom
Heiligen Geist angefüllt wurde, geleitet wurde. Der Pastor versammelte zahlreiche
Leute in der Kirche und sagte, dass Er die Sünden von jemandem heilen würde,
weil es in seiner spirituellen Macht läge, dies zu tun. Ich dachte jedoch, dass
die Nebenhöhlenentzündung eine Krankheit sei, die man leicht im Krankenhaus
heilen könne und somit hatte ich mehr Interesse daran, wie er den Heiligen Geist
empfangen hatte. Doch nachdem es schien, dass der Pastor erfolgreich mit seinen
Heilversuchen war, fing er an anzugeben, dass er vorhersagen könne, ob ein Gymnasialschüler
erfolgreich bei seiner oder ihrer Universitätsaufnahmeprüfung sein würde. Viele
Leute haben seine Kräfte gelobt, als seien es die Gottes.
Doch ich konnte ihn nicht verstehen. Und ich konnte
nicht feststellen, ob jegliche Kräfte, die der Pastor hatte, irgendetwas mit
dem Heiligen Geist zu tun hatten. Ich glaubte nicht, dass es wichtig sein, ob
er eine Nebenhöhlenentzündung heilen konnte oder den Erfolg von jemandem bei
einer Prüfung vorhersagen konnte. Also konnte ich seine anscheinenden Wunder
nicht als Werke des Heiligen Geistes anerkennen.
Die Kraft und die Liebe Gottes, die ich im Kopf
hatte, waren anders als das, was ich sah. Aus dem Grund ging ich nicht mehr
in diese Kirche und vermied Leute, die an die Kräfte des Pastoren glaubten.
Danach ging ich in eine ruhigere Kirche, die ich mir aussuchte, weil ich glaubte,
dass sie mehr mit den Worten Gottes zu tun habe. Ich erfuhr von dem Gesetz und
dadurch, dass ich nicht sehr rechtschaffen war. Gott wurde zum Gegenstand meiner
Angst und ich erfuhr, dass ich in Seiner Gegenwart nicht ehrenvoll aussehen
konnte und dass es schien, dass Sein Geist mich vernachlässigte.
In Jesaja 59:1-2 steht geschrieben: „Siehe,
des Herrn Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren
sind nicht hart geworden, so dass er nicht hören könnte, sondern eure Verschuldungen
scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch,
dass ihr nicht gehört werdet.“ Das schien auf meine Situation zuzutreffen.
Es war für mich unmöglich, Sein Kind zu werden und den Heiligen Geist zu empfangen,
weil alles, was ich tat oder dachte, sündig war.
Ich hatte Angst vor Gott und brachte deshalb ständig
Bußgebete dar. Niemand sagte mir, dass ich dies tun müsse, doch ich wollte ehrenhaft
vor Gott stehen. Weil ich voller Sünde war, brachte ich sogar noch mehr Bußgebete
dar. Doch diese Gebete schafften es nicht, meine Sünden fortzuwaschen. Alles,
was ich tat, war Ihm meine Gedanken und Aufrichtigkeit zu zeigen und deshalb
waren meine Sünden noch in mir. Von dem Zeitpunkt an fing ich an, Beschwerden
gegen Gott auszusprechen. Ich wollte in Seinen Augen perfekt sein, doch ich
konnte nicht von vornherein perfekt sein und somit sammelten sich meine Beschwerden
und Sünden an.
Während dieser Zeit der religiösen Verwirrung
hatte mein Vater einen Schlaganfall. Er litt 40 Tage lang in Operationssälen
und Krankenhausbetten, bevor er dahinschied. Doch ich konnte nicht einmal für
meinen Vater beten. Ich war ein Sünder, deshalb dachte ich, dass der Schmerz
meines Vaters nur schlimmer werden würde, wenn ich für ihn betete. Ich war wegen
meines Mangels an Glauben verzweifelt und ich wollte Gott folgen, doch ich konnte
nicht und so beklagte ich mich weiter und wandte mich zuletzt von Ihm ab. So
endetet mein religiöses Leben. Ich dachte, wenn ich an Ihn glaubte, würde der
Heilige Geist in mir wohnen und ich würde Frieden finden, doch das war nicht
der Fall. Danach wurde mein Leben noch bedeutungsloser und ich lebte in Angst
und Unzufriedenheit.
Doch der Herr hat mich nicht verlassen. Er brachte
mich dazu, einen Glaubenden zu treffen, der den Heiligen Geist wirklich durch
Gottes Worte empfangen hatte. Ich erfuhr durch diese Person, dass Jesus unsere
Sünden durch Seine Taufe von Johannes genommen hatte und dass Er für sie am
Kreuz gerichtet wurde. Daher wurden alle Sünden dieser Welt, inklusive meiner,
alle vergeben. Als ich dies hörte und anfing es zu verstehen, konnte ich erkennen,
dass all meine Sünden gereinigt wurden. Gott half mir, die Vergebung für meine
Sünden zu erhalten, gab mir den Segen des Heiligen Geistes und gewährte mir
ein friedvolles Leben. Er führte mich stillschweigend, gab mir ein klares Verständnis
für Gut und Böse und schenkte mir die Kraft, die Versuchungen dieser Welt zu
überkommen. Er beantwortete meine Gebete und half mir ein rechtschaffenes und
lebenswertes Leben zu leben. Ich danke Gott wahrhaftig dafür, dass Er mir den
Heiligen Geist gegeben hat.“
Jeder von uns ist mit der Gnade des Herrn gesegnet
und ist fähig, den Heiligen Geist zu empfangen. Ich danke dem Herrn dafür, dass
Er uns Sein wunderschönes Evangelium gegeben hat. Gott hat die Rechtschaffenen
mit solchem Glück gesegnet. Die Herzen der Rechtschaffenen sind froh. Der Herr
hat uns das ewige Glück gewährt. Wir wissen, wie kostbar die Errettung, Liebe
und Gnade Gottes sind und wir sind dafür dankbar. Der Herr hat uns durch das
wunderschöne Evangelium des Himmels Glück gegeben. Das ist etwas, was nicht
mit Geld gekauft werden kann. Gott hat uns sowohl den Heiligen Geist, als auch
das wunderschöne Evangelium gesandt, um uns froh und aufrecht zu machen. Es
ist das wunderschöne Evangelium, das unsere Leben gesegnet sein lässt. Der Herr
hat uns das wunderschöne Evanglium gegeben und Er ist glücklich, dass die Rechtschaffenen
sich eines gesegneten Lebens erfreuen können.
Wie es in Lukas geschrieben steht, sagte Maria:
„Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich ... Siehe, ich bin des Herrn Magd;
mir geschehe, wie du gesagt hast“ (Lukas 1:37-38). In dem Moment, in dem
Maria an die wunderschönen Worte Gottes glaubte, wie sie von Seinem Engel gesprochen
wurden, hat sie Jesus empfangen. Gleichermaßen empfangen die Rechtschaffenen
das wunderschöne Evangelium durch ihren Glauben in ihren Herzen.
„Denn du hast ihr drückendes Joch, die Jochstange
auf ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie am Tage Midians“
(Jesaja 9:4). Der Satan hat die ganze Verzweiflung, die Krankheiten und
die Unterdrückung in unseren Herzen bedingt, doch wir sind bei Weitem zu schwach
um ihn zu überwinden. Doch Gott liebt uns und darum hat Er den Satan bekämpft
und hat ihn besiegt.
„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist
uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat,
Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und
des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er’s
stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit.
Solches wird tun der Eifer des Herrn Zebaoth“ (Jesaja 9:5-6).
Gott hat versprochen uns als Seine Kinder durch
das wunderschöne Evangelium, das Jesus gebracht hat, zu glorifizieren. In Übereinstimmung
mit Seinem Versprechen hat Er den Satan besiegt und uns von der Macht des Satans
erlöst.
Der Herr kam auf die Erde und hat mit Seiner Macht
versprochen, die ganze Dunkelheit der Sünde fortzunehmen. Also nennen wir unseren
Herrn auch den Wunder-Rat. Er hat viele wunderbare Dinge für uns getan. Gottes
Entscheidung, als der Sohn der Menschheit zu kommen, bleibt rätselhaft. „So
kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der Herr. Wenn eure Sünde
auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie
Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden“ (Jesaja 1:18).
Der Herr hat versprochen, uns von unseren Sünden
zu retten und uns die ewige Vergebung zu schenken. Jesus wird als Wunder-Rat
bezeichnet und demgemäß hat Er wundersame Werke für uns getan. „Und er heißt
Gott-Held, Ewig-Vater.“ Gott als unser Ratgeber hat unsere Errettung mit
dem wunderschönen Evangelium geplant und hat Seinen Plan, uns auf ewig von unseren
Sünden zu retten, ausgeführt.
Die Dummheit Gottes ist weiser als der Mensch.
Es war Seine Weisheit, dass Jesus von Johannes getauft wart und am Kreuz starb
um uns von all unseren Sünden zu retten. Dies ist das rätselhafte Werk, dass
Er für uns tat, doch es ist das Gesetz der Liebe, das uns von all unseren Sünden
gerettet hat. Das Gesetz der Liebe ist das Evangelium der Wahrheit, das uns
dazu bringt, den Heiligen Geist durch das Wasser und Sein Blut zu empfangen.
Der Herr sagt in Jesaja 53:10: „So wollte ihn
der Herr zerschlagen mit Krankheit.“ Jesus machte Seine Seele zu einem Opfer
für die Sünde um den Willen Gottes zu tun. Er hat die Sünden der Welt auf Seinen
Sohn, Jesus Christus, übertragen und ließ Ihn den Schmerz der Kreuzigung erleiden,
damit Er für sie gerichtet werden würde. Das ist das wunderschöne Evangelium,
das die Menschheit ein für allemal von ihren Sünden gerettet hat. Christus hat
Sein Leben für uns dargebracht, der Sünde Lohn bezahlt und uns mit dem Heil
gesegnet.
Das Opfersystem Gottes
Wie viele Sünden hat Jesus durch
Seine Taufe von Jesus genommen? |
Die vergangenen, gegenwärtigen und
zukünftigen Sünden vom Zeitpunkt
des Anfangs bis zu dem des Endes |
Die Bibel spricht von einem Opfer, das einmal
zur Vergebung der Sünden eines Tages führte. Ein Sünder musste ein Tier ohne
Makel darbringen und seine Hände auf den Kopf des Tieres legen um seine Sünden
zu übertragen. Dann musste er das Opfer töten und sein Blut dem Priester übergeben.
Und der Priester nahm etwas von dem Blut des Tieres und tat es auf die Hörner
des Brandopferaltars und goß den Rest zu den Füßen des Altars.
Auf diese Weise konnte ihm für die Sünden eines
Tages vergeben werden. Das Handauflegen war für einen Sünder die Möglichkeit,
seine Sünden auf das Opfer zu übertragen. Diejenigen, die ihre Opfer nach dem
Opfergesetz darbrachten, konnten die Vergebung für ihre Sünden erhalten. Das
Opfersystem war für uns die Möglichkeit, wie wir zu der Zeit, bevor Jesus alle
Sünden fortgenommen hat, für unsere Sünde büßen konnten.
Gott hatte außerdem den Tag der Buße festgelegt,
damit das Volk Israels für die Sünden, die im Verlauf eines Jahres begangen
wurden, büßen konnte. Das Opfer fand am zehnten Tag des siebten Monats statt.
Gott ernannte Aaron, den Hohepriester als denjenigen, der die Sünden des Jahres
von ganz Israel auf den Sündenbock übertragen sollte. Das Ritual wurde in Übereinstimmung
mit dem Plan Gottes ausgeführt. Die Vergebung der Sünden kam durch Seine Weisheit
und Seine Liebe für die Menschheit. Das ist Seine Macht.
„Die Hörner des Altars“ stehen für „das Buch des
Lebens“ (Offenbarung 20:12), wo die Sünden der Menschheit aufgeschrieben sind.
Der Grund dafür, dass der Priester das Blut des Sühneopfers auf die Hörner des
Brandaltars getan hat war, um die Namen und ihre Überschreitungen, die im Buch
des Lebens geschrieben stehen, auszulöschen. Das Blut war das Leben allen Fleisches.
Das Opfer nahm die Sünden der Israeliten fort und der Sündenbock wurde getötet,
um den Lohn der Sünde zu bezahlen. Gott ließ sie ein Opfertier töten um die
Strafe für ihre Sünden anzunehmen. Dies war ein Zeichen Seiner Weisheit und
Liebe für uns.
Jesus Christus kam in diese Welt als ein Sühneopfer
um den Plan Gottes zu ermöglichen. Jesus nahm die Sünden der Welt durch Sein
Opfer fort. Wenn wir uns die Worte dieses Versprechens ansehen, stellen wir
fest: „So wollte ihn der Herr zerschlagen mit Krankheit“ oder „Er nahm die Sünde
der Welt fort.“
„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist
uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat,
Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und
des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er´s
stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit.
Solches wird tun der Eifer des Herrn Zebaoth“ (Jesaja 9:5-6).
Dass Jesus den Willen Gottes ausführen und allen
Gläubigen den Frieden bringen würde, indem Er die Sünden der Welt fortnahm,
war das mysteriöse und wunderbare Versprechen. Gottes Versprechen war ein Versprechen
der Liebe, mit dem Er geplant hat, der ganzen Menschehit den Frieden zu bringen.
Das ist es, was Gott uns versprochen hat und das ist es, was Er getan hat.
In Matthäus 1:18 steht: „Die Geburt Jesu Christ
geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich,
ehe er sie heimholte, dass sie schwanger war von dem heiligen Geist.“ „Jesus“
bedeutet der Erlöser, derjenige, der Sein Volk von ihren Sünden retten wird.
„Christus“ bedeutet der Gesalbte, König. Jesus hatte keine Sünden und Er ist
unser König und Erlöser, der von einer Jungfrau geboren wurde um Sein Volk von
ihren Sünden zu retten.
„Und sie wird einen Sohn gebären, den sollst
du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Das
ist aber alles geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten
gesagt hat“ (Matthäus 1:21-22).
Jesus nahm alle Sünden der Welt durch Seine Taufe mit Sich
In Matthäus 3:13-16 steht geschrieben: „Zu
der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm
taufen ließe. Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich
von dir getauft werde, und du kommst zu mir? Jesus aber antwortete und sprach
zu ihm: Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit
zu erfüllen. Da ließ er’s geschehen. Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald
herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah
den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.“
In dieser Passage taucht Johannes der Täufer auf.
Warum musste Jesus von Johannes getauft werden? Jesus musste getauft werden
um all die Sünden der Welt auf sich zu nehmen und um sie alle laut Gottes Plan
fortzunehmen.
„Die Herrschaft ruht auf seiner Schulter“
(Jesaja 9:5). Hier bedeutet „die Herrschaft“, dass Jesus der Eine ist, der die
Autorität und die Macht als Herr des Himmels, als König der Welt, hat. Dies
ist die Autorität, die nur Jesus Christus gewährt ist. Jesus hat eine wundervolle
Sache getan, alle Sünden der Welt fortzunehmen. Diese Sache war es, dass Er
von Johannes getauft wurde. Was Jesus meinte, als Er sagte: „Denn so gebührt
es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen“ war, dass das Fortnehmen aller Sünden
der Welt richtig und angemessen war.
In Römer 1:17 steht: „Denn darin wird offenbart
die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben.“
Gottes Rechtschaffenheit wird im Evangelium offenbart. Offenbart das wahre Evangelium
von Wasser und Geist wirklich die Rechtschaffenheit Gottes? Ja! Das wahre Evangelium
ist es, dass Jesus Christus alle Sünden der Welt durch Seine Taufe und Kreuzigung
fortgenommen hat. Das Evangelium von Wasser und Geist ist das wunderschöne Evangelium,
in dem die Rechtschaffenheit Gottes offenbart wird. Wie hat Jesus die Sünden
der Welt fortgenommen? Er hat alle Sünden der Welt fortgenommen, als Johannes
Ihn im Flusse Jordan taufte.
„Alle Gerechtigkeit“ ist im Griechischen „pasan dikeosinin.“
Das bedeutet, dass Jesus alle Sünden der Menschheit auf die gerechteste und
wunderbarste Weise fortgenommen hat. Es bedeutet, dass Jesus Reinigung aller
Sünden der Welt absolut gerecht und fair war. Jesus musste von Johannes getauft
werden um die Sünden der Welt auszulöschen.
Gott wusste, dass die Taufe Jesu absolut notwendig
war um der Menschheit den Frieden zu bringen. Jesus hätte nicht unser Erlöser
werden können, wenn Er nicht von Johannes getauft worden wäre und Sein Blut
am Kreuz vergossen hätte. Jesus diente als Sühneopfer, indem Er alle Sünden
der Welt fortnahm.
In Jesaja 53:6 sagt Gott: „Wir gingen alle
in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der Herr warf unser
aller Sünde auf ihn.“ Jesus musste alle Sünden der Welt akzeptieren um den
Willen Gottes zu tun. Dies ist der Grund, warum Jesus als Sühneopfer im Aussehen
eines Menschen kam und von Johannes getauft wurde.
Jesus musste alle Sünden der Menschheit akzeptieren
und für sie gerichtet werden, damit Er den Plan Gottes erfüllen und Seine unsterbliche
Liebe ausdrücken konnte. Als Jesus nach der Taufe aus dem Wasser aufstieg, sagte
Gott: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“ (Matthäus
3:17).
Uns ist ein Kind geboren
„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist
uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat,
Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst“ (Jesaja 9:5). Jesus ist der Sohn Gottes.
Jesus ist der Gott der Schöpfung, der das gesamte Universum erschaffen hat.
Nicht nur ist Er der Sohn des allmächtigen Gottes, sondern Er ist auch der Schöpfer
und König des Friedens. Jesus ist der Gott, der der Menschheit das Glück gab.
Jesus ist der Gott der Wahrheit. Er nahm all unsere
Sünden fort, rettete uns und gab uns Frieden. Gibt es Sünde auf dieser Welt?
Nein, es gibt keine Sünde. Der Grund dafür, dass wir zuversichtlich sagen können,
dass es keine Sünde gibt, ist dass wir an das wunderschöne Evangelium glauben,
das besagt, dass Jesus alle Sünden der Welt durch Seine Taufe und Sein Blut
am Kreuz fortgewaschen hat. Jesus hat uns nicht angelogen. Jesus hat den Lohn
der Sünde mit Seiner Taufe und Seinem Blut bezahlt. Er ließ jeden, der daran
glaubte, Sein Kind werden uns gab uns allen den Frieden. Er ließ uns als Seine
geheiligten Kinder im Glauben für die Ewigkeit leben. Ich lobe den Herrn und
danke Ihm.
Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!
In Johannes 1:29 steht: „Am nächsten Tag sieht
Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm,
das der Welt Sünde trägt!“ Jesus Christus tauchte wieder vor Johannes auf,
an dem Tag nachdem Er alle Sünden der Welt durch Seine Taufe fortgenommen hatte.
Johannes der Täufer bezeugte Jesus: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der
Welt Sünde trägt!“ Außerdem bezeugte er in Johannes 1:35-36: „Am nächsten
Tag stand Johannes abermals da und zwei seiner Jünger; und als er Jesus vorübergehen
sah, sprach er: Siehe, das ist Gottes Lamm!“
Jesus war der Messias, der als Lamm Gottes kam,
so wie Gott es im Alten Testament versprochen hatte. Der Messias Jesus Christus
kam zu uns als der Wunder-Rat, Gott-Held und der Ewig-Vater, und wurde getauft
um uns von all unseren Sünden zu retten. Uns ist ein Kind geboren. Er akzeptierte
alle Sünden der Welt durch Seine Taufe von Johannes, zahlte den Sold unserer
Sünde und wurde der Friede-Fürst, der uns den Frieden und den Erlass all unserer
Sünden gibt. „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“
Die Leute hatten keine andere Wahl, als für ihre
Sünden zu sterben. Die Menschen waren dazu bestimmt, unzählige Sünden auf Grund
ihrer sündigen Natur zu begehen und früher oder später zur Hölle verdammt zu
sein. Sie lebten trostlose Leben und auf Grund ihrer Schwächen konnte nichtmal
einer von ihnen das Königreich Gottes betreten oder auch nur davon träumen.
Jesus Christus, der unser Gott ist, nahm all ihre Sünden an, als Er von Johannes
dem Täufer im Jordan getauft wurde und als Strafe für ihr Fehlverhalten gekreuzigt
wurde. Bei Seinem Tod sagte Er: „Es ist vollbracht!“ (Johannes 19:30).
Dies war der Ruf Seines Zeugnisses der Tatsache, dass Jesus die ganze Menschheit
von ihren Sünden und dem Tod gerettet hat, und dass Er absolut jeden erlöst
hat, der an das wunderschöne Evangelium glaubt.
„Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde
trägt!“ Wissen Sie, wo alle Sünden der Welt sind? Sind sie nicht auf dem
Körper Jesu Christi? Wo sind all die Sünden und Überschreitungen, die uns in
dieser Welt bescheiden machen? Sie wurden alle auf Jesus Christus übertragen.
Wo sind all unsere Sünden? Sie sind im Fleisch des Einen mit dem Fürstentum
auf Seinen Schultern; sie sind im Fleisch des Allmächtigen Gottes.
Alle Sünden von der Geburt bis zum Grab!
Wir begehen unser ganzes Leben lang Sünden. Wir
begehen Sünden von dem Tag unserer Geburt an bis zu dem Tag an dem wir 20 werden.
Wo sind all diese Sünden hingekommen? Sie wurden in das Fleisch Jesu Christi
übertragen. Die Sünden, die wir zwischen dem Alter von 21 und 40 Jahren begehen
wurden auch auf Jesus übertragen. Ganz egal, wie viele Jahre ein Mensch lebt,
die Sünden, die er vom Anfang seines Lebens bis zum Ende begeht, wurden auf
Jesus Christus übertragen. Alle Sünden, die die Menschheit begangen hat, angefangen
mit Adam bis hin zum letzen Menschen auf dieser Erde, wurden auf Jesus übertragen.
Selbst die Sünden unserer Kinder und unserer Enkel wurden bereits auf Jesus
übertragen. Alle Sünden wurden zu dem Zeitpunkt, als Er getauft wurde, auf Jesus
übertragen.
Gibt es immernoch Sünden auf dieser Welt? Nein.
Nicht eine ist übrig. Es gibt keine Sünde mehr auf dieser Welt, weil wir an
das wunderschöne Evangelium glauben, das Jesus Christus uns gegeben hat. Haben
Sie noch Sünde in Ihrem Herzen? Nein. Amen! Wir glauben an das wunderschöne
Evangelium Gottes, das besagt, dass Jesus Chistus uns von all unseren Sünden
gerettet hat. Wir loben den Allmächtigen Jesus dafür, dass Er für uns dieses
wunderbare Werk getan hat.
Jesus hat uns unsere verlorenen Leben zurückgegeben.
Jetzt glauben wir an das wunderschöne Evangelium, damit es uns möglich ist,
mit Gott zu leben. Selbst die Menschen, die die Feinde Gottes waren – die Sünder,
die keine andere Wahl hatten, als sich in den dunklen Wäldern zu verstecken
- können nun von ihren Sünden durch den Glauben an das wunderschöne Evangelium
gerettet werden.
Das wunderschöne Evangelium lehrt uns, dass der
Herr all unsere Sünden reingewaschen hat, als Er von Johannes dem Täufer getauft
wurde, gekreuzigt wurde und wiederauferstand. Wir wurden geheiligte Kinder Gottes
durch den Glauben an das Evangelium Jesu. Jesus brachte Seinen eigenen Körper
als Opfer für unsere Sünden dar. Er, der Sohn des Allmächtigen Gottes, der niemals
eine einzige Sünde auf dieser Welt beging, nahm alle Sünden der Welt fort und
rettete jeden, der an Ihn glaubte. In Jesaja 53:5 steht: „Aber er ist um
unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen.“
Jesus nahm alle Sünden der Welt fort, inklusive
der ursprünglichen und der gegenwärtigen Sünden, und hat nicht eine einzige
Überschreitung ausgelassen. Er hat den Sold der Sünde mit Seinem Tod am Kreuz
bezahlt und uns somit von all unseren Sünden gerettet. Jesus hat alle Sünden
der Welt durch dieses wunderschöne Evangelium fortgewaschen. Wir haben durch
Jesus neues Leben gefunden. Diejenigen, die an dieses wunderschöne Evangelium
glauben sind nicht länger im Geiste tot. Wir haben jetzt das neue und ewige
Leben, weil Jesus allen Sold für unsere Sünde bezahlt hat. Wir sind Kinder Gottes
geworden, indem wir an das wunderschöne Evangelium Jesu Christi geglaubt haben.
Glauben Sie daran, dass Jesus Christus der Sohn
Gottes ist? Glauben Sie auch daran, dass Er Ihr Erlöser ist? Ich tue es. Jesus
Christus ist für uns das Leben. Wir haben durch Ihn neues Leben gefunden. Wir
waren dazu bestimmt, auf Grund unserer Sünden und Überschreitungen zu sterben.
Doch Jesus hat den Sold der Sünde durch Seine Taufe und Seinen Tod am Kreuz
bezahlt. Er hat uns von der Sklaverei der Sünde, der Macht des Todes und den
Fesseln Satans erlöst.
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Der Herr ist Gott, der uns von unseren
Sünden gerettet hat und der Erlöser von jedem, der an Jesus geglaubt
hat, wurde. Wenn wir einen Blick auf Hebräer 10:10-12, 14, 18 werfen,
können wir sehen, dass der Herr uns geheiligt hat, damit keine weitere
Notwendigkeit gab, den Erlass der Sünden zu erhalten. Wir betreten
das Königreich Gottes, indem wir an Jesus glauben. Wir waren dazu
bestimmt, für unsere Sünden und Überschreitungen zu sterben, doch
nun ist es uns möglich den Himmel zu betreten und durch den Glauben
an die Taufe Jesu und Sein Blut, uns am ewigen Leben zu erfreuen.
„Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe“
(Johannes 10:11). Unser Herr kam auf diese Welt um uns von den Sünden der Welt
durch Seine Taufe, Seinen Tod am Kreuz und Seine Auferstehung zu retten. Außerdem
gibt Er denen, die den Sünderlass durch den Glauben an diese Wahrheit empfangen
haben, die Innewohnung des Heiligen Geistes. Danke, Herr. Dein Evangelium ist
das wunderschöne Evangelium, das den Gläubigen die Innewohnung des Heiligen
Geistes geben kann. Hallelujah! Ich lobe den Herrn.
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